Schizophren …

Schizophren ...

… nein nicht Ich, keine Sorge, auch wenn es sich manchmal so anfühlt.

„An alle, die es angeht…“ hätte die Überschrift auch lauten können. Aber eigentlich ist es mir auch egal, ließt hier überhaupt jemand? Kommentare schreibt zumindest keiner … aber das ist ja wieder ein anderes Thema.

Ich muss deshalb mal wieder einen Blogeintrag verfassen, um mir Dinge von der Seele zu schreiben. Für mich. Dinge, die ich einfach nicht verstehen kann. Oder Menschen, die ich einfach nicht verstehen kann.

War ich so dumm in den letzten Jahren?
Hab ich beim „auswählen“ meiner ‚Freunde‘ oft einen Fehler gemacht? Oder hänge ich mich zu sehr in eine Freundschaft rein?
Rhetorische Fragen, die man sich dann stellt, wenn man die Unwichtigkeit einer Freundschaft von einem sogenannten Freund vor Augen geführt bekommt.
Große Worte ‚du bedeutest mir ja so viel‘ sind nichtig, wenn man sich nicht dem entsprechend verhält.

Ich habe Freunde, da muss man sich das nicht mit Worten sagen, da merkt man das durch Interesse, Nähe, Verhalten und Warmherzigkeit, ohne das man Worte wechseln muss – das nenne ich Freundschaft. Und dafür bin ich sehr dankbar!

Ich versuche nach meinen Erfahrungen Freunde auch zu helfen, so gut ich kann, wenn das nicht erkannt wird, und man nachher noch dafür in den A**** getreten wird, das man immer aufrichtig und ehrlich war … Da fängt man an zu Zweifeln.

Heute schwankte ich um ehrlich zu sein zwischen Traurigkeit und Wut. Aber ich merkte das die Wut überwiegt, was mir wohl auch besser tun wird, weil ich keine Schuld trage. Diesmal nicht.
Ich will nicht sagen das ich frei von Schuld bin, aber in bin auch nicht immer alles Schuld. Und in dem Fall, hab ich dazu gelernt. Es gibt Menschen die es nicht lassen können, die aus allem ein Problem machen, die so sehr DramaQueen sind, das es ihnen selbst nicht auffällt. Und ich versuche jetzt zu lernen und zu begreifen, dass ich da nicht helfen kann, auch wenn ich es möchte und es gut meine.

„Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde“
fällt mir da nur ein. Gibt es positives in einer Freundschaft, die 80-90% Diskussionen ist, wo 50% Schweigen und 70% Vorwurf ist.
Ich werde nicht mehr Diskutieren, da es immer nur auf das gleiche heraus läuft (zumindest mit der Person). Ich werde nicht mehr das Gespräch anfangen wenn dieser jemand den Mund nicht auf bekommt. Ich werde mir nicht mehr anhören, dass ich nicht so bin, wie andere mich gern hätten.
Ich bin und werde immer mehr zu dem, wie ich gern bin und sein möchte!

Mir tut es leid, um eine Freundschaft, die eigentlich hätte wachsen können, wenn das von beiden Seiten gewollt gewesen wäre.
Ich bin traurig für diesen Freund, dem ich gern geholfen hätte. Und ich bin traurg, weil es auch sehr tolle Tage mit diesem Freund gab.

Aber ich merke das ich nicht glücklich werde, wenn immer wieder Leute auf meinen Gefühlen herum trampeln, als hätte ich keine und nur sich und ihr Leben im Vordergrund sehen.
Deswegen möchte ich das nicht mehr!

Ich werde Abstand halten, was besser ist. Für mich für meine Seele und für mein Leben.
Mag sein das ich manchmal zu schnell nur schwarz und weiss sehe, aber ewiges hin und her, ist auch keine Alternative!Ich ärgere mich, das ich schon oft das Recht gehabt hätte zu sagen „Du bist zu weit gegangen“, aber nein, ich vergebe immer und wozu um nachher verjagt zu werden.

Oder?
Widerspruch?
Wäre schön, Rückmeldung zu bekommen.

Noch ein Wort zu dem Inhalt dieses Blog-Eintrags:
Der Eintrag ist offen, kann also von jedem gelesen werden. Auch von demjenigen der gemeint ist. Ich habe überlegt ihn zu verstecken und nur für ausgewählte Freunde zugänglich zu machen, aber ich mich dagegen entschieden.
Ja ich war nun mal immer so offen, das alle meine Freunde wissen wo ich „im Internet zu finden bin“ – wenn man das ausnutzt um mir jetzt nach zu spionieren, obwohl man keinen Kontakt mehr will, dann ist das eigene Schuld.

Das ist mein Blog und meine momentanen Gefühle!